6.000 Stimmen. Ein unvergesslicher Abend.

Wie unsere Dritt- und Viertklässler bei 6K UNITED! über sich hinausgewachsen sind.

Es gibt Momente im Schulleben, die bleiben. Nicht allein, weil sie außergewöhnlich laut sind – das war dieser Abend ohne Zweifel. Sondern weil sie Herzen berühren und Menschen bewegen.

Der gestrige Konzertabend unserer dritten und vierten Klassen bei 6K UNITED! war genau so ein Moment.

Wochenlang wurde geübt, gesungen, gelacht und manchmal auch an schwierigen Stellen gefeilt. Hinter jedem Lied steckte Vorbereitung, Ausdauer und ganz viel Herzblut. Umso bewegender war es, zu erleben, wie all das schließlich auf der großen Bühne zusammenkam.

Als unsere Kinder gemeinsam mit Tausenden anderen Schülerinnen und Schülern die Arena mit ihren Stimmen erfüllten, entstand etwas, das weit über ein Konzert hinausging. Aus einzelnen Kindern wurde eine Gemeinschaft. Aus Aufregung wurde Selbstvertrauen. Aus vielen kleinen Stimmen entstand ein Klang, der unter die Haut ging.

Die Kinder waren an diesem Abend nicht einfach Teil eines Konzerts.

Sie waren mittendrin. Sie waren wichtig. Sie sind über sich hinausgewachsen.

Immer wieder war zu beobachten, wie stolz sie auf sich selbst waren. Sie sangen voller Überzeugung, bewegten sich zur Musik, strahlten, feuerten sich gegenseitig an und genossen jeden einzelnen Moment. Für viele war es das erste Mal, vor einem so großen Publikum aufzutreten – und sie meisterten diese Herausforderung mit einer Selbstverständlichkeit, die tief beeindruckte.

6K UNITED! schafft einen Rahmen, in dem Kinder erleben dürfen, welche Kraft in Musik, Gemeinschaft und gegenseitiger Unterstützung steckt. Aus vielen einzelnen Stimmen wird ein Chor, aus vielen Schulen eine Gemeinschaft – und aus einem Konzert ein Erlebnis, das lange nachklingt.

Ein Gedanke begleitete uns durch den gesamten Abend:

„Zusammen wird groß, was du klein beginnst.“

Dieser Satz beschreibt nicht nur das Konzert. Er beschreibt auch das, was wir unseren Kindern an der Westerschule jeden Tag mitgeben möchten. Dass jeder Einzelne zählt. Dass Rücksicht, Vertrauen und Zusammenhalt eine Gemeinschaft stark machen. Und dass Menschen über sich hinauswachsen können, wenn sie sich gegenseitig tragen.

Ein solches Erlebnis entsteht jedoch nicht von selbst.

Unsere Kollegin Linda Svensson hat dieses Projekt mit außergewöhnlichem Engagement, viel Zeit und großer Leidenschaft an unsere Schule geholt und organisiert. Sie begeisterte auch das Kollegium für die Idee, sodass die Kinder gemeinsam von vielen Lehrkräften auf diesen besonderen Abend vorbereitet wurden. Dafür gebührt ihr – stellvertretend für alle Beteiligten – ein ganz besonderer Dank.

Für mich persönlich schloss sich dabei ein kleiner Kreis. Als Kind schrieb ich in mein Poesiealbum, dass Frau Svensson meine Lieblingslehrerin sei. Heute darf ich mit ihr als Kollegin zusammenarbeiten – und kann mit einem Lächeln sagen: Mein Kinderherz hatte damals offenbar den richtigen Blick. Linda gehört zu den Lehrerinnen, die Kinder stärken, sie wachsen lassen und ihnen Erinnerungen schenken, die weit über die Schulzeit hinausreichen.

Ebenso gilt unser Dank dem gesamten Team von 6K UNITED!. Mit beeindruckender Professionalität, einer bis ins Detail durchdachten Organisation und spürbarer Begeisterung wurde ein Konzert geschaffen, das Kinder nicht nur musikalisch mitnimmt, sondern ihnen zeigt, was Gemeinschaft bewirken kann.

An diesem Abend ging es nicht darum, besser zu sein als andere. Es ging darum, gemeinsam etwas zu schaffen, das keiner allein hätte erreichen können. Vielleicht ist genau das die wertvollste Erfahrung, die unsere Kinder mit nach Hause genommen haben.

Nach diesem unvergesslichen Abend steht für uns fest: Das war hoffentlich nicht unser letztes Konzert mit 6K UNITED! Denn manche Erfahrungen sind weit mehr als ein schöner Programmpunkt im Schuljahr. Sie schenken Kindern Mut, Selbstvertrauen und das Gefühl, Teil von etwas Großem zu sein.

Manche Konzerte hört man.

Dieses Konzert hat man gefühlt.

Und genau deshalb wird es uns allen noch lange im Herzen bleiben.

 

Das Malizia Explorer Forschungsboot zu Gast in Finkenwerder

Ein ganz besonderer Projekttag brachte das Malizia Explorer Forschungsboot nach Finkenwerder und sorgte für viele unvergessliche Eindrücke bei unseren Schülerinnen und Schülern.

Den Auftakt bildete ein spannender Vortrag von Birte Lorenzen-Hermann, an dem die Klassen 3d und 4c der Westerschule Finkenwerder als Gäste am Gymnasium Finkenwerder teilnahmen. Eindrucksvoll berichtete sie über das Hochseesegeln im Leistungssport sowie über die wichtige Arbeit des Team Malizia in der Ozeanforschung und im Bereich Umweltschutz. Dabei wurde deutlich, dass hinter dem Slogan „A race we must win“ weit mehr steckt als sportlicher Wettbewerb auf hoher See, nämlich der gemeinsame Einsatz gegen den Klimawandel und für den Schutz unserer Ozeane.

Im Anschluss ging es für die Klasse 3d der Westerschule Finkenwerder gemeinsam mit der Klasse 7a des Gymnasiums Finkenwerder zum Fähranleger, wo das Forschungsboot Malizia bereits angelegt hatte. Mit Schwimmwesten ausgestattet durften die Schülerinnen und Schüler an Bord gehen und das Schiff aus nächster Nähe erleben. Dabei erhielten sie spannende Einblicke in die wichtige Forschungsarbeit auf See und den Alltag an Bord. Ein großes Highlight war die persönliche Begegnung mit Boris Herrmann und dem Team Malizia. Die Kinder hatten die Gelegenheit, ihre selbst gestalteten Kunstwerke mit ihren Botschaften für den Schutz der Ozeane persönlich zu überreichen. Ein Moment, der sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Ein herzliches Dankeschön gilt dem Team Malizia sowie allen Beteiligten des Gymnasiums und der Westerschule Finkenwerder, die diesen besonderen Tag mit großem Engagement geplant, organisiert und begleitet haben.

Gemeinsam mit dem Hamburger Knabenchor auf der Bühne

Musik verbindet – und genau das konnten unsere Kinder gestern erleben. Im Rahmen der Kooperation der Westerschule mit der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, die unter anderem von Schulleiterin Cathrin Pape mit initiiert wurde, arbeitete unser Schulchor in den vergangenen Wochen mit Herrn de Godoy, dem Leiter des Hamburger Knabenchors, zusammen. Mit viel Freude und Engagement bereiteten die Kinder die gemeinsamen Stücke vor. Begleitet wurden sie dabei von Frau Lach, die den Kinderchor der Westerschule leitet.

Gestern war es dann so weit: Von 15 bis 16 Uhr trafen die jungen Sängerinnen und Sänger der Westerschule auf den Hamburger Knabenchor und präsentierten die erarbeiteten Lieder. Für die Kinder war es ein besonderer Moment, ihre Stimmen mit denen eines renommierten Chors erklingen zu lassen und echte Bühnenatmosphäre zu erleben.

Die Begegnung war geprägt von Begeisterung, musikalischer Neugier und einem spürbaren Gemeinschaftsgefühl. Nun blicken alle voller Vorfreude auf das große Abschlusskonzert Anfang Juli, bei dem unser Chor erneut gemeinsam mit dem Hamburger Knabenchor und weiteren Chören auftreten wird.

Wir sind stolz auf unsere jungen Sängerinnen und Sänger und bedanken uns herzlich bei Frau Lach, Herrn de Godoy und dem Hamburger Knabenchor für diese inspirierende Zusammenarbeit.

„Klar zur Wende?“ – „Ist klar!“

Zwei Optimisten für unseren Schulhof

Aus einer spontanen Idee wurde Wirklichkeit: Auf unserem Schulhof stehen seit Kurzem gleich zwei Optimisten („Optis“) und sorgen bereits für viel Begeisterung bei den Kindern.

Alles begann mit einer Anfrage an den Altonaer Segel-Club (ASC). Wir fragten nach, ob es vielleicht einen ausrangierten Opti gäbe, den unsere Schülerinnen und Schüler als Spielgerät nutzen könnten. Zu unserer großen Freude erhielten wir tatsächlich eine positive Rückmeldung.

Gemeinsam mit unserer engagierten Erzieherin Petra machten wir uns auf den Weg zum Verein, holten das Boot ab und brachten es auf den Schulhof. Der Zeitpunkt hätte kaum besser sein können: Gerade fand das Sommerfest der dritten Klassen statt. Sofort versammelten sich zahlreiche Kinder um den neuen „Bewohner“, stellten neugierige Fragen und halfen tatkräftig mit, den Opti sicher aufzustellen.

Der erste Opti erhielt schnell seinen Namen: Nemo.

Doch damit nicht genug: In einem privaten Gespräch wurde der ausrangierte Opti erwähnt – und schon folgte das nächste großzügige Angebot. Nur zwei Tage später bekam Nemo Gesellschaft. Nun dürfen die Kinder noch einen passenden Namen für das zweite Boot finden. Auch eine farbliche Gestaltung ist bereits in Planung.

Gerade in Zeiten knapper werdender finanzieller Mittel sind solche Spenden für Schulen von unschätzbarem Wert. Sie schaffen neue Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten und bereichern den Schulalltag unserer Kinder.

Ein herzliches Dankeschön gilt dem Altonaer Segel-Club, Herrn Lölke sowie unserem privaten Spender Jens für ihre großzügige Unterstützung. Mit ihrem Engagement haben sie den Kindern eine große Freude bereitet.

Und wer nun Lust bekommen hat, selbst einmal einen Opti auf dem Wasser zu segeln, findet weitere Informationen beim Altonaer Segel-Club.

Euer Elternrat

Musik zum Anfassen – Studierende der HfMT zu Besuch

Im Rahmen unseres Musikprojekts mit der Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HfMT) erhielten die Kinder der Klassen 1a und 2d in den vergangenen Wochen ganz besondere Einblicke in die Welt der Musik.

Am 29. Mai besuchten Studierende der HfMT den Musikunterricht und stellten den Kindern die Instrumente Violine und Akkordeon vor. Die Schülerinnen und Schüler lauschten aufmerksam den live gespielten Musikstücken und konnten die Instrumente anschließend aus nächster Nähe betrachten und sogar selbst ausprobieren.

Eine Woche später, am 5. Juni, standen die Blechblasinstrumente im Mittelpunkt. Die Kinder lernten das Horn kennen, erfuhren Wissenswertes über den Aufbau des Instruments und durften selbst erste Töne erzeugen. Dabei wurden viele neugierige Fragen gestellt und beantwortet.

Die Besuche boten den Kindern eine spannende Gelegenheit, verschiedene Instrumente kennenzulernen und Musik unmittelbar zu erleben. Die Begeisterung war auf beiden Seiten spürbar: Sowohl die Schülerinnen und Schüler als auch die Studierenden hatten große Freude an den gemeinsamen musikalischen Begegnungen.

Wir bedanken uns herzlich bei den Studierenden der Hochschule für Musik und Theater Hamburg für ihren Besuch und die inspirierenden Musikstunden.

Grundschule in Finkenwerder